Wissenswertes zur verwaltungsrechtlichen Gliederung von Hamburg

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist zugleich Land und Einheitsgemeinde und in die nachfolgend aufgeführten 7 Stadtbezirke untergliedert, wobei in den Verwaltungseinheiten jeweils ein Bezirksamt besteht.

Gegenwärtig hat Hamburg ca. 1,8 Mio Einwohnwer.

 

Die Freie und Hansestadt Hamburg ist in sieben Stadtbezirke aufgeteilt, die sich wiederum in einzelne Stadtteile aufteilen. Erst durch das Groß-Hamburg-Gesetz von 1937 sind viele Städte in die Stadt Hamburg integriert worden.

 

Hamburg-Mitte mit den Stadtteilen: 

Hamburg-Altstadt, Hafencity, Bilbrook, Billstedt, Borgfelde, Hamm, Hammerbrook, Horn, Finkenwerder, Kleiner Grasbrook, St. Pauli, Neustadt, Rothenburgsort, St. Georg, Steinwerder, Wilhelmsburg, Veddel, Waltershof (Hafen!) 

- Rathaus, Rathausplatz

- Alsterarkaden

- Alster

- Neuer Wall

- Jungfernstieg

- Nikolaifleet

- Fleetinsel am Alsterfleet 

- Hamburger Kunstmeile

- Alster

- Michaeliskirche

- St. Pauli Landungsbrücken

- Binnenalster

- Hamburger Fischmarkt

- Speicherstadt

- HafenCity (Internationales Maritimes Museum, Traditionsschiffhafen, Cruise Terminal

  HafenCity, Marco Polo Terassen, Elbphilarmonie)

- Frachthafen

- Botanischer Garten "Planten un Blomen"

- Wilhelmsburg

- Veddel

 

Altona  mit den Stadtteilen:

Altona-Altstadt, Altona-Nord, Ottensen, Sternschanze, Bahrenfeld, Groß Flottbek, Iserbrook, Lurup, Ostdorf, Blankenese, Nienstedten, Othmarschen und Rissen

Der Stadtbezirk Altona liegt westlich des Zentrums und verläuft nörlich des Elbufers längs des benachbarten Stadtbezirkes Eimsbüttel nach Norden.

1871 trat Altona dem deutschen Reich bei. 1937 wurde es dann zum Stadtbezirk von Hamburg erklärt.

 

Eimsbüttel mit den Stadtteilen:

Eimsbüttel, Rotherbaum, Harvestehude, Hoheluft-West, Lokstedt, Niendorf, Schnelsen, Eidelstedt, Stellingen

Der Stadtbezirk Eimsbüttel liegt zwischen dem Westbezirk Altona und dem Bezirk Hamburg-Nord.

 

Hamburg-Nord mit den Stadtteilen:

Alsterdorf, Eppendorf, Groß Borstel, Hoheluft-Ost, Winterhude, Fuhlsbüttel, Langenhorn, Ohlsdorf, Barmbek-Süd, Barmbek-Nord, Dulsberg, Hohenfelde, Uhlenhorst

 

Hamburg-Wandsbek mit den Satdtteilen:

Jenfeld, Eilbek, Marienthal, Tonndorf, Wandsbek, Farmsen-Berne

Wandsbek ist der bevölkerungsreichste Bezirk von Hamburg.

 

Hamburg-Bergedorf

 

Hamburg-Harburg

 

Wissenswertes über den Hafen Hamburg

Der Hamburger Hafen ist einer der größten Häfen der Welt bzw. Europas (2008: der zweitgrößte). Auf einer Fläche von über 7.200 ha (ca. 10 % des Stadtgebietes von Hamburg) stehen riesige Containerterminals und laufen Kreuzfahrtschiffe ein und aus.

Die Kaianlagen haben eine Länge von über 40 km. Es existieren Straßen von mehr als 130 km Gesamtlänge, mehr als 370 km Gleisanlagen, über 130 Brücken und 3 Tunnel.

Die Anzahl der Werften schwankt ständig, 2008 waren es beispielsweise 11.

Im Hamburger Hafen existieren ca. 320 Liegeplätze für Seeschiffe, davon 38 Großschiffplätze.

Die Wassertiefe bei Niedrigwasser beträgt 14,9 m; der durchschnittliche Tidenhub beträgt 3,63 m.

Der Hamburger Hafen ist der größte Arbeitgeber der Stadt Hamburg (2008: 170.000 Beschäftigte) .

 

Die wichtigsten Hafenteile, Terminals, Brücken und sonstigen Bauwerke sind:

 

  Verkehr:

- Köhlbrandbrücke

- Rethe-Hubbrücke

- Kattwykbrücke

- Reiherstieg-Klappbrücke

- Neue Elbbrücken

- Alter Elbtunnel

- Neue Elbtunnel

- Hafenbahn

 

  Hafenteile und Terminals:

- Köhlbrand

- Köhlfleet 

- Dradenauhafen

- Petroleumhafen

- Container Terminal Burchardkai (CTB)

- EUROGATE-Terminal

- Waltershofer Hafen

- Sandauhafen/Hansaport

- Container Terminal Altenwerder (CTA)

- Neuhöfer Kanal/Ölmühle

- Roßhafen-Terminal

- Rethe Ostseite, Rethe Westseite

- Blumensandhafen

- Kattwykhafen/Shell

- Rethehafen/Kalikai

- Schlepperterminal

- Seehäfen 1-4

- Reiherstieg

- Getreideterminal

- Kranliegeplatz Louis Hagel

- Aurora-Mühle-Anleger mit Saugeinrichtung

- WallmannTerminal

- Habema (Futtermittel)-Terminal

- Container Terminal Tollerort

- Kaiser-Wilhelm-Hafen/Kuhwerder Hafen

- Oderhafen

- Rosshafen

- Spreehafen

- Steinwerder Hafen

- Hansahafen/RoRo-Terminal

- Hansahafen/Fruchtzentrum

- Fischereihafen

 

- Hamburg Cruise Center HafenCity

- Hamburg Cruise Center Altona

 

  Sonstige Bauwerke:

- Blohm+Voss-Werft

- Schwimmdocks 10 und 11

- Trockendock ELBE 17

- Dockland-Bürogebäude

 

- Kraftwerk Moorburg


Bilder vom  Hamburger Hafen auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über die HafenCity Hamburg

Bei der HafenCity Hamburg handelt es sich um das derzeit größte innerstädtische Stadtentwicklungsprojekt Europas.

Die HafenCity grenzt unmittelbar nördlich an die Speicherstadt und reicht im Osten bis zu den Neuen Elbbrücken, im Westen bis zur Kehrwiederspitze und im Süden bis an die Elbe.

Für das Entwicklungsmanagement wurde 1997 die Gesellschaft für Hafen- und Standortentwicklungs GHS (seit 2004 HafenCity Hamburg GmbH) gegründet. Diese ist eine 100 %ige Tochter der Freien und Hansestadt Hamburg.

Die HafenCity wird weitgehend neu gebaut, wobei die tradionellen Hafenstrukturen beibehalten werden. Mit der HafenCity entsteht auf einer Fläche von 157 ha (31 ha Wasserfläche und 126 ha Landfläche) in Hamburg in zentraler Lage ein völlig neuer Stadtteil mit maritimen Flair, wo Arbeiten und Wohnen, Kultur und Freizeit, Tourismus und Einzelhandel- anders als typische City-Räume miteinander verbindet.

Die HafenCity wird von Westen nach Osten und von Norden nach Süden entwickelt. Insgesamt werden mehr als 2,32 Mio m² BGF neu gebaut. Es können nur wenige Bestandsbauten erhalten werden, da das ursprüngliche Gelände überwiegend mit eingeschossigen Schuppen bebaut war bzw. im Osten noch bebaut ist (Stand Mai 2012). Die Besonderheit der HafenCity Hamburg sind die ausgeprägten Wechselbeziehungen von Land und Wasser. Die HafenCity wird nicht eingedeicht, dementsprechend auch nicht vom Wasser abgeschnitten. Das gesamte Areal wird mit Ausnahme der Kai- bzw. Uferpromenaden auf der Grundlage eines Warftkonzeptes auf ca. 8,00 m ü. NN angehoben. Auf diese Weise wird der Zugang zum Wasser und das hafentypische Milieu bewahrt und gleichzeitig auch der Hochwasserschutz gewährleistet.

In der HafenCity entstehen 6.000 Wohnungen für 12.000 Einwohner, desweiteren Dienstleistungsflächen mit mehr als 45.000 Arbeitsplätzen, Kultur- und Freizeitangeboten, Sportstätten, Gastronomie, Einzelhandel sowie Parks, Plätze und Promennaden.

Den Anfang der HafenCity-Entwicklung machte das Quartier Am Sandtorkai/Dalmannkai, welches 2009 fertiggestellt wurde. Hier wächst auf dem historischen Kaispeicher A die vom Architekturbüro Herzog & de Meuron entworfene ELBPHILARMONIE.

 

Die voraussichtliche Fertigstellung der HafenCity ist mit Kenntnisstand Mai 2012 für den Zeitraum 2020 bis 2025 vorgesehen. 

 

Die HafenCity Hamburg wird in folgende QUARTIERE aufgeteilt:

 

- Am Sandtorkai / Dalmannkai

- Am Sandtorpark / Grasbrook

- Brooktorkai / Ericius

- Strandkai

- Überseequartier

- Elbtorquartier

- Am Lohsepark

- Baakenhafen

- Oberhafen

- Elbbrücken


Bilder von der HafenCity Hamburg auf Hamburg-pics.com
Bilder von der Elbphilarmonie auf Hamburg-pics.com
Bilder vom  Internationalen Maritimen Museum auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über die Speicherstadt

Die Hamburger Speicherstadt gilt als weltweit einzigartiger historischer Lagerhauskomplex. Malerische Fleete durchziehen das Areal auf über 2 km Länge.

Geschichtlich betrachtet repräsentiert die Hamburger Speicherstadt mehr als 125 Jahre Hafengeschichte. In den Backsteinlagerhäusern wurden in der Vergangenheit Kaffee, Kakao und auch Gewürze gelagert. Die Speicherstadt ist der traditionelle Sitz des Kaffeehandels in Hamburg und der weltweit bedeutendste Handelsplatz für Orientteppiche.

 

1881 schließt Hamburg den Zollanschlussvertrag mit dem Feutachen Reich. Dieser sieht die Errichtung eines Freihafens zur Lagerung zollfreier Waren vor.

 

1882 beschließt der Senat, die neuen Freihafenspeicher auf den Brookinseln im Süden der Altstadt zu errichten.

 

1883 beginnt der Bau der Speicherstadt mit dem Abbruch des barocken Fachwerkviertels am Kehrwieder.

 

1888, am 15.Oktober,wird der Freihafen eröffnet.

 

1898 ist die Speicherstadt bereits zu zwei Drittel fertiggestellt. Es beginnen die Arbeiten am östlichen Bereich.

 

1914 beendet der Erste Weltkrieg den Ausbau der Speicherstadt.

 

1943/44 im Zweiten Weltkrieg wird die Speicherstadt bei den Luftangriffen zu über 50% zerstört.

 

1967 ist der Wiederaufbau der Speicherstadt mit Block T am Alten Wandrahm abgeschlossen.

 

2003 werden die Speicherstadt und das Gebiet der HafenCity aus dem Freihafen ausgegeliedert.

 

2008, seit März bilden die Speicherstadt und die HafenCity den neuen Hamburger Stadtteil HafenCity.  

 

Heute ist die Hamburger Speicherstadt einer der zahlreichen Tourismusmagnete in Hamburg.


Bilder von der Speicherstadt Hamburg auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über die St. Pauli Landungsbrücken

Die Hamburger St. Pauli Landungsbrücken liegen im Stadtteil St. Pauli zwischen dem Niederhafen und dem Hamburger Fischmarkt unmittelbar an der Elbe. Das Wahrzeichen der St. Pauli Landungsbrücken ist das ehemalige Abfertigungsgebäude mit seinem charakteristischen Uhren- bzw. Glockenturm. Direkt westlich des St. Pauli Landungsbrücken befindet sich der Eingang zum ALTEN ELBTUNNEL. Der Pegelturm (Uhrenturm) bildet den östlichen Abschluss des Gebäudekomplexes.

Hier ist neben der weithin sichtbaren Uhr ein Pegelstandsmesser (Wasserstandsanzeiger) eingebaut, welcher den aktuellen Stand des Wasserstandes der Elbe (bzw. der Gezeiten) anzeigt.

Die St. Pauli Landungsbrücken bestehen aus mehreren miteinander verbundenen, flachen Pontons, welche durch Brücken mit dem Festland verbunden sind. 

Heute stellen die St. Pauli Landungsbrücken einen zentral gelegenen Verkehrsknotenpunkt von S-Bahn, U-Bahn und Schiffen am Hamburger Hafen dar.   

Die 688 m lange Anlegestelle stellte in der Vergangenheit die Anlegestelle für die Personendampferschiffe der Überseelinien dar. Der erste Schiffsanleger wurde 1839 errichtet, zum damaligen Zeitpunkt am Hafenrand und diente als Anlegestelle von Damschiffen, welche hier relativ einfach mit Kohle befüllt werden konnten. So war auch gleichzeitig ein gewisser Brandschutz bei der Kohlebefeuerung dieser großen Schiffen mit einem entsprechenden Sicherheitsabstand zur damaligen Bebauung gewährleistet. Der  ab 1907 errichtete Schiffsanleger besteht aus schwimmenden Pontons, welche über zehn bewegliche Brücken vom Festland aus zugänglich sind. Die heutigen Pontons sind während des Wiederaufbaus von 1953 bis 1955 bzw. erts 1976 (Teilstück zw. Brücke 2 und 3) entstanden, nachdem diese während des Zweiten Weltkrieges stark zerstört wurden. Weitere Teilbereiche werden gegenwärtig bzw. mittelfristig saniert.

An den St. Pauli Landungsbrücken legten die großen HAPAG-Linienschiffe an. In der Gegenwart verkehren an den St. Pauli landungsbrücken nur noch die Hafenfähren der HADAG sowie Barkassen und natürlich die Hafenrundfahrtschiffe sowie Passagierschiffe im Unterelbedienst und die Katamarane zur einzigen deutschen Hochseeinsel Helgoland. Besonders zu empfehlen ist eine Hafenrundfahrt mit der HADAG-Fähre 62 mit einem normalen HVV-Ticket.

Die St. Pauli Landungsbrücken sind auch Ausgangspunkt für Pendelfahrten mit Schiffen zum bekannten Theater am Hamburger Hafen am südlichen Elbufer, in welchem das Musical "Der König der Löwen" aufgeführt wird.

Neben den Landungsbrücken liegen die als Hamburger Wahrzeichen bekannten Museumsschiffe CAP SAN DIEGO und die RICKMER RICKMERS.


Bilder von den St. Pauli Landungsbrücken auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über den Alten Elbtunnel

Der Alte Elbtunnel (Sankt-Pauli-Elbtunnel) wurde im Zeitraum 1907-1911 erbaut und war die erste Abkürzung in den Hafen und kostete seine Erbauer über 10 Mio Goldmark.

Dieser weist eine Länge von 448,5 m bei einer Fahrbahnbreite von 1,92 m auf. Die Höhe der beiden Röhren beträgt 6 m. Der Höhenunterschied zur Wasseroberfläche beträgt 24 m, die Wassertiefe über dem Tunnel beträgt 10,6 m. Die Oberkante des Alten Elbtunnels befindet sich von einem Meter Schlick überdeckt nur geringfügig unterhalb der Fahrrinne für die Schifffahrt.

Damit es nicht zu einem Aufschwimmen des Tunnels kommt bzw. dieser nicht durch Schiffe mit größerem Tiefgang beschädigt werden kann, wurde dieser zur Sicherung Ende der 70er Jahre mit einer aufwändigen oberen Betondeckelung versehen.


Bilder vom  Alten Elbtunnel auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über den Fischmarkt

Seit dem Jahr 1703 durfte auch sonntags vor dem Kirchgang in Altona Handel getrieben werden. Die ursprüngliche Funktion des Altonaer Fischmarktes bestand in der Versorgung der Bürger mit frischem Fisch. Bereits seit dem frühen 18. Jahrhundert wurden auf dem Altonaer Fischmarkt auch Obst, Gemüse und Pflanzen verkauft. Die Besonderheit am Altonaer Fischmarkt war bzw. ist, dass dieser auch schon früher sonntags früh geöffnet war. Dies aus dem Grund, dass der gefangene Fisch bereits morgens vor dem Kirchgang verkauft werden sollte. Im Jahre 1896 wurde die Fischauktionshalle am Fischmarkt, direkt an der Elbe gelegen eröffnet. Diese wurde im Stil einer dreischiffigen Basilika erbaut. Bereits ab den 1930er Jahren verlagerte sich der Handel weiter in Richtung Westen, wo Kühlhallen und Fischfabriken gebaut wurden.

 

Heut zutage findet  sonntägliche Fischmarkt in der Zeit von 5:00 bis 9:30 Uhr (in der Zeit vom 15. November bis 15. März ab 7:00 Uhr) mit Verkaufsständen unter freiem Himmel auf bzw. an der Großen Elbstraße im Hamburger Statteil Altona statt. Auch jetzt kommen noch Händler und Marktschreier um zu verkaufen, wobei man nahezu alles mögliche kaufen kann (Gemüse, Obst, Andenken, Lebensmittel, lebende Hühner, Kaninchen, Brieftauben, Fahnen, aber auch noch Fisch, und und und tausend andere Kleinigkeiten...).


Bilder vom Hamburger Fischmarkt auf Hamburg-pics.com (Standard-Galerie)
Bilder vom Hamburger Fischmarkt auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über den Museumshafen Övelgönne

Der Name Övelgönne stammt aus dem Plattdeutschen und bedeutet "Übelgunst", was letztlich auf das schlechte Baugebiet verweist.

Der Museumshafen Övelgönne liegt an der HADAG-Elbfähranlegestelle Elb-Neumühlen und wurde im Jahr 1977 gegründet.

Gegenwärtig liegen hier ca. zwölf alte Segelschiffe, u.a. das wohl älteste seetaugliche Feuerschiff "Elbe 3", eine Zollbarkasse, zwei Dampfschlepper, ein Dampf- Eisbrecher, der Schwimm-Dampfkran "Saatsee" sowie seit 2005 der Rettungskreuzer "Hamburg".

Unmittelbar hinter dem Museumshafen Övelgönne liegen die kleinen bunten alten (teilweise mehr als 100 Jahre alt) Kapitäns- und Lotsenhäuser am steilen Elbhang.

 


Bilder vom Museumshafen Övelgönne auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über die Hamburger Hauptkirche St. Michaelis (MICHEL)

Die evangelische Hauptkirche St. Michalis (kurz "Michel") gilt als das Wahrzeichen von Hamburg. Der 132 Meter hohe Turm der Hauptkirche St. Michalis überragt die meisten Gebäude der Innenstadt und ist von unzähligen Standorten bzw. Blickwinkeln zu erkennen.
Die Barockkirche gehört mit der auffälligen Haube und ihrem Standort nahe des Hamburger Hafens bzw. der Landungsbrücken zu den schönsten Kirchen Norddeutschlands.
Weithin sichtbar ist  der mit Kupferplatten verkleidete Turm. Auf der Aussichtsplattform in 82 Metern Höhe hat der Besucher einen traumhaft schönen Ausblick auf die Stadt und den Hamburger Hafen.

Der Michel besitzt die mit acht Metern größte Turmuhr Deutschlands.
Der Michel-Trompeter bläst täglich um 10 Uhr und 21 Uhr, sonntags um 12 Uhr,  in alle Richtungen.
Am Haupteingang des Michels kann man den kupfernen Erzengel Michael bewundern. Diese ist vor allem der Schutzpatron der Ritter und Soldaten.
Im Michel gibt es drei Kirchenorgeln, die größte Orgel stammt aus dem Jahre 1961 und kommt auf fünf Manuale.
Das gesamte Kirchenschiff ist unterkellert und verfügt dementsprechend über ein grosses Gruftgewölbe.


Bilder vom  Michel auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über das Mahnmal St.Nikolai

St. Nikolai ist heute eine Ruine und gilt als ein Mahnmal für die Opfer von Krieg und Gewalt in den Jahren 1939 - 1945 und  besitzt den vierthöchsten Kirchturm der Welt. St. Nikolai wurde 1195 gegründet und stellt damit die erste Bürgerkirche Hamburgs dar. Die Kirche wurde in ihrer sehr wechselvollen Geschichte insgesamt vier mal zerstört und wieder aufgebaut.
Der Turm der Nikolaikirche war wegen dessen Höhe das Ziel zahlreicher alliierter Luftangriffe auf Hamburg. Im Ergebnis des Luftangriffs am 28. Juli 1943 stürzte das Dach ein, das Kirchenschiff wurde schwer beschädigt. Stehen blieben im wesentlichen nur der Turm und die Seitenwände. Diese sollten später als Mahnmal gegen den Krieg erhalten bleiben, wurden allerdings über lange Zeit stark vernachlässigt.

Letztlich wurde der totale Verfall von St. Nikolai erst durch den 1987 gegründeten Förderkreis "Rettet die Nikolaikirche e.V." verhindert.

Ein gläserner Panoramalift im Inneren des Turmes wurde 2005 eingebaut, mit welchem man auf die 75 Meter hoch gelegene Aussichtsplattform gelangt. Von dieser erschließt sich dem Besucher ein phantastischer Ausblick, bei guter Sicht über nahezu die gesamte City, insbesondere aber auch auf die Hamburger Speicherstadt.
Auffällig  ist das Glockenspiel, wo jetzt vom Gelände des ehemailgen Kirchenschiffes aus frei einsehbar 51 Glocken mit einem Gesamtgewicht von 13 Tonnen hängen. Der chromatische Tonumfang beträgt mehr als vier Oktaven.
In den vergangenen Jahren haben zahlreiche Künstler Werke für das Mahnmal geschaffen, besispielsweise Rückriem und Kokoschka.

Edith Breckwoldt schuf die Platik "Prüfung" , welche der Gedenkstätte in Sandbostel gewidmet ist.

Die Hauptkirche St. Nikolai wurde 1962 als Neubau in den Stadtteil Harvestehude an den Klosterstern verlegt.


Bilder vom  Mahnmal St. Nikolai auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über Alt-Hamburg/Nikolaifleet

Das Hamburger Nikolaifleet- Das Nikolaifleet stellt den Ursprung des Welthafens Hamburg dar. Das Wort "Fleet" läßt sich aus dem plattdeutschen Wort "fleeten" = "fließen" ableiten. Dabei dienten die Fleete ursprünglich als Entwässerungssyste...me. In Hamburg wurden die Fleete gleichzeitig als Transportwege angelegt, damit Ewerführer auf ihren Schuten (sehr flache unmotorisierte Transportkähne) Waren von großen Seeschiffen, die nicht in die flachen Fleete hineinfahren konnten, in die Speicherhäuser verfrachten konnten. Die Ewerführer waren dazu ausgebildet, ihre Schuten durch die Fleete zu steuern. Dazu benutzten die Ewerführer einen sieben Meter langen Haken, mit denen sie sich fortbewegten: Die kleinen rechteckigen Löcher am Rande der Fleetmauern dienen nicht wie häufig falsch angenommen dem Anbinden von Booten, sondern dem Fortbewegen der Schuten mit dem "Peekhaken".
Im Nikolaifleet begannen im Jahre 1188 die ersten Bauarbeiten für eine Hafenanlage. Ebenfalls wurde zu dieser Zeit die Neustadt erbaut. Das Nikolaifleet bildet die Grenze zwischen Neustadt und Altstadt.

Bilder von Alt-Hamburg/Nikolaifleet auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes zu den Deichtorhallen/HighFlyer

Der HighFlyer Hamburg gehört zu den weltweit größten Fesselballons. Dieser schwebt in 150 m Höhe über dieser wunderschönen Stadt und erlaubt einen atemberaubenden Blick über die City, den Hafen und die HafenCity und natürlich auch die Alster sowie die meisten bekannten Hamburger Sehenswürdigkeiten.

Bis zu 30 Personen können alle Viertelstunde (entsprechend der aktuellen Wetterlage) für 15 min abheben.


Bilder von den Deichtorhallen/HighFlyer auf Hamburg-pics.com


Wissenswertes über Hamburger Brücken

Bei der Dominanz von Wasser in Hamburg verwundert es nicht, dass Hamburg die Stadt mit den meisten Brücken auf der Welt ist. 230 "richtige" Brücken gibt es. Wenn man alle Stege und Übergänge mitzählt, sind es sogar über 2.400! Die älteste Steinbrücke ist die Zollernbrücke (1633) an der Ecke Willy-Brandt/Domstrasse. Die spektakulärste Brücke ist die Köhlbrandbrücke (1974).

Wissenswertes zum Jenisch-Park

Der Jenischpark liegt in Hamburg-Othmarschen, ist Hamburgs ältester Englischer Garten und 42 ha groß.

Senator Martin Johann Jenisch erwarb 1828 das Gelände, das zuvor 1785 der Überseekaufmann Baron Caspar Voght hatte anlegen lassen. Der schottische Gartenbaumeister James Booth gestaltete den wunderschönen Park, welcher schließlich 1938 in den Besitz der Hansestadt Hamburg über ging.

Neben den zum Teil hügeligen Wiesen, den alten und großen Eichen-, Kastanien- und Ahornbäumen sowie einem kleinen Bach (die Flottbek) sollte man sich das Jenischhaus (1834 entstanden) und das Ernst-Barlach-Museum (Bildhauer) ansehen.